Denkmalschutz

Ansprechpartner/in
Stadt Halle (Westf.)
Ravensberger Straße 1
33790 Halle (Westf.)
Telefon: 05201 1830
Telefax: 05201 183110
E-Mail: Homepage: htt­ps://ww­w.hal­le­west­fa­len.de
Öffnungszeiten

Montag bis Mittwoch 8.00 – 13.00 Uhr und
14.00 – 16.30 Uhr
Donnerstag 8.00 – 13.00 Uhr und
14.00 – 17.30 Uhr
Freitag 8.00 – 12.30 Uhr 

Allgemeine Informationen

Entsprechend der Aufgabenstellung des Denkmalschutzgesetzes vom 11. März 1980 sind Denkmäler zu schützen, zu pflegen, sinnvoll zu nutzen, und wissenschaftlich zu erforschen. Ferner sollen sie der Öffentlichkeit im Rahmen des zumutbaren zugänglich gemacht werden.

Was sind Denkmäler?

Denkmäler sind Sachen, an deren Erhaltung und Nutzung ein öffentliches Interesse besteht. Dieses öffentliche Interesse wird grundsätzlich dann unterstellt, wenn die Sachen bedeutend für die Geschichte des Menschen, für Städte und Siedlungen, oder für ihre Entwicklungen, für Arbeits- und Produktionsverhältnisse sind und für die Erhaltung und Nutzung künstlerische, wissenschaftliche, volkskundliche oder städtebauliche Gründe vorliegen.

Die Denkmäler werden unterteilt in Baudenkmäler - also bauliche Anlagen -, bewegliche Denkmäler und Bodendenkmäler - d. h. bewegliche oder unbewegliche Denkmäler die sich im Boden befinden oder befanden -.
Neben diesen Denkmalbegriffen, die auf einzelne Sachen abstellen, gibt es auch Denkmalbereiche. Das sind Mehrheiten von baulichen Anlagen, insbesondere Stadtgrundrisse, Stadt-, Ortsbilder, Silhouetten, Stadtteile etc.

Denkmäler können von der Unteren Denkmalbehörde (das ist die Stadt Halle (Westf.) unter Schutz gestellt werden. Dies gilt neben einzelnen Anlagen auch für gesamte Denkmalbereiche. Die Denkmalbereiche können durch eine so genannte "Denkmal-bereichssatzung" unter Schutz gestellt werden.

Häuser oder sonstige Denkmäler, die dem Denkmalschutz unterliegen, dürfen nicht uneingeschränkt verändert werden. Eine Vielzahl von Maßnahmen ist erlaubnispflichtig. Auf der anderen Seite gibt es für die Instandhaltung von Denkmälern auch Zuschüsse der öffentlichen Hand. In jedem Fall ist jedoch eine genaue und individuelle Beratung des betroffenen Grundstückseigentümers notwendig.

Zu diesem Zweck kann er sich mit der Unteren Denkmalbehörde in Verbindung setzen.


  • Die Förderung von größere Einzelmaßnahmen an denkmalschützten Objekten beträgt für Gemeinden und Gemeindeverbände, Kirchen oder Religionsgemeinschaften bis zu 30 Prozent und für Privatpersonen bis zu 50 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben. Anträge müssen rechtzeitig eingereicht werden, da Stichtag zur Vorlage bei der Bezirksregierung Detmold der 01.10. eines jeden Jahres für das Folgejahr ist.
  • Für kleinere private denkmalpflegerische Maßnahmen ist darüber hinaus ein kleiner pauschaler Zuschuss je nach Haushaltslage der Stadt und gewährter Landesmittel möglich.

 

 

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