Diese Seite drucken

Dieses Mixed hat es in sich: Tennis- und Werbeikone Anna Kournikova spielt im Gerry Weber Stadion im Mixed-Duell mit Nicolas Kiefer gegen Michael Stich und Anna-Lena Grönefeld. Der Kartenvorverkauf ist bereits eröffnet.

Gerry Weber Open Knaller: Warsteiner Champions Trophy 2009

Turnierdirektor Ralf Weber und die Gerry Weber Open sind schon immer Garanten für Innovationen und Tennispersönlichkeiten gewesen: „Wir stellen uns alljährlich die Frage: Wie können wir unser Publikum begeistern? Dies gilt sowohl für die Gerry Weber Open, als auch für unser Rahmenprogramm und insbesondere für die Warsteiner Champions Trophy. Und wir haben festgestellt, das große Sportlerpersönlichkeiten und -legenden immer noch angesagt sind“, so der 44-jährige, der für die am Samstag vor Beginn des Rasentennisturniers ausgetragene Warsteiner Champions Trophy eine neue Variante gefunden hat: „Zum ersten Mal werden wir ein Mixed-Duell auf dem Centre Court austragen.“

Dies alleine ist schon sportlich reizvoll. Doch die Namen derjenigen, die das Match bestreiten sollen, machen erst das Außergewöhnliche deutlich. So wird der Gerry Weber Open- und Wimbledonsieger Michael Stich die 23-jährige Anna-Lena Grönefeld an seiner Seite haben, die zweifelsohne auch heute noch als Duo auf der Tour bestehen könnten. Ob sie allerdings in der ostwestfälischen Warsteiner Champions Trophy im Gerry-Weber-Stadion siegreich sein werden, darüber wird der 06. Juni 2009 Auskunft geben. Denn auf der anderen Seite des Netzes stehen auf dem ostwestfälischen Rasen zum Duell, die frühere russische Weltranglisten-Achte, Anna Kournikova und ihr deutscher Partner Nicolas Kiefer. Damit steht bereits jetzt schon fest, diese Warsteiner Champions Trophy 2009 wird in jeder Hinsicht höchsten Ansprüchen gerecht.

Mit der 27-jährigen Anna Kournikova konnte Halles Turnierchef Ralf Weber eine Persönlichkeit verpflichten, die sich zur Kultfigur des internationalen Business hat entwickeln können. Schon während ihrer sportlichen Karriere stand sie im Fokus der werbenden Öffentlichkeit, denn ihr attraktives Tennis ist mit bildhübschem Aussehen gepaart. So ist es auch kein Wunder, dass die aus Moskau stammende und heute in Miami lebende Kournikova nach 16 Toursiegen im Doppel (unter anderem Sieg bei den Australian Open 2003) den Schläger beiseite gelegt hat und eine der bekanntesten Gesichter der Zeitgeschichte geworden ist. Die mit dem spanischen Sänger Enrique Iglesias liierte Tennisspielerin ist auf unzähligen Titelseiten weltweit erscheinender Magazine und Journale zu sehen und stets auch in den Medien präsent. „Mit ihrer Verpflichtung kommen alle zu ihrem Recht. Die einen, die die Tennisspielerin Kournikova spielen sehen wollen und die anderen, die persönlich, die wohl schönste Tennisspielerin der Welt erleben möchten“, so Ralf Weber, der nach dem Auftritt der Argentinierin Gabriela Sabatini vor drei Jahren in HalleWestfalen erneut das Flair von weiblichen Weltstars durchs Stadion wehen lässt.

Nicolas Kiefer (Gerry Weber World)
Angesichts dieser Weiblichkeit wird sich Nicolas Kiefer (ATP 37) an der Seite der Russin zweifelsohne mächtig ins Zeug legen, um zu beweisen, dass auch er zu den Großen gehört. Immerhin war der heute 31-jährige Niedersachse bereits die Nummer vier der Welt und sicherlich hätte dies nicht seine beste Weltranglistenplatzierung bleiben müssen, wenn er nicht immer wieder durch Verletzungen sportlich zurück geworfen worden wäre. Doch der GERRY WEBER OPEN-Sieger von 1999 kam zurück und feierte nach einjähriger Turnierpause in diesem Jahr in HalleWestfalen ein glänzendes Comeback. Erst im Halbfinale scheiterte er bei seinem Lieblingsturnier am späteren Sieger Roger Federer.

Neben Nicolas Kiefer ist auch der Name Michael Stich mit den GERRY WEBER OPEN eng verbunden, denn der heute 40-jährige Elmshorner hat nicht nur als erster Deutscher die GERRY WEBER OPEN im Einzel (1994) und Doppel (1997) gewonnen, auch bei der Champions Trophy war er 2004 und 2005 siegreich. Unvergessen allerdings Stichs Triumph 1991 in Wimbledon, als er mit seinem Sieg über Boris Becker zum Superstar avancierte. Zwei Jahre später wurde Stich in Frankfurt am Main Weltmeister, als er in dem wohl besten Match seiner Karriere Pete Sampras schlug und auf Platz zwei der Weltrangliste notiert wurde. In seiner großartigen Karriere gewann er 18 Einzel- und zehn Doppeltitel auf der ATP-Tour und feierte Siege mit der deutschen Mannschaft. Im Davis Cup (1993) und beim World Team Cup 1994. Außerdem holte er sich die olympische Goldmedaille im Doppel 1992 in Barcelona mit Boris Becker. Für sein soziales Engagement wurde Stich unlängst vom Bundespräsidenten Horst Köhler mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet und ist in HalleWestfalen eine immer gern gesehene Tennispersönlichkeit.

Anna-Lena Grönefeld (Homepage)
An der Seite des deutschen Wimbledonsiegers wird Anna-Lena Grönefeld sein, die in ihrer jungen Tenniskarriere bereits alle Seiten des Tennissports kennengelernt hat. Die 23-jährige Nordhornerin war bereits die Nummer 14 der Welt und stürzte – nachdem sie sich von ihrem Trainer Raphael Font de Mora getrennt hatte – ab. Inzwischen hat sie unter den Fittichen des früheren Mannheimer Bundesligaspielers Dirk Dier ein erstaunliches Comeback hingelegt und ist mit der Weltranglistenplatzierung 79 bereits wieder die Nummer zwei in Deutschland. Die deutsche Fed Cup-Spielerin, die schon acht Tourtitel, davon sieben im Doppel gewinnen konnte, spielte mit Tennisgrößen wie unter anderem Martina Navratilova. Mit der gebürtigen Tschechin kam Grönefeld in Wimbledon und bei den US Open jeweils bis in das Halbfinale, mit der Französin Marion Bartoli gewann die Deutsche im Februar 2005 ihren ersten Doppeltitel auf der WTA-Tour. Wie eindrucksvoll Grönefeld spielerisch wieder zurück ist, zeigte sie bei den diesjährigen US Open. Als beste Deutsche erreichte sie das Achtelfinale und kam in der Doppelkonkurrenz mit der Schweizerin Patty Schnyder bis in die dritte Runde. Nach wie vor gilt Anna-Lena Grönefeld, die im Übrigen Steffi Graf als sportliches Vorbild hat, immer noch als größte deutsche Tennishoffnung.

Dieses Tennisquartett der Warsteiner Champions Trophy auf dem ostwestfälischen Rasen am 06. Juni (Beginn 17.00 Uhr) 2009 erleben zu können, ist schon ein sportlicher Genuss. Der Kartenvorverkauf ist eröffnet und die Eintrittspreise sind wie folgt: 48 Euro (Loge), 38 Euro (Kat. I), 28 Euro (Kat. II), 18 Euro (Kat. III) und 12 Euro (Kat. IV). Diese sind unter der Hotline (05201) 818-0 erhältlich. Des Weiteren via Internet unter www.gerryweber-open.de sowie bei allen CTS-Vorverkaufsstellen. Das GERRY WEBER Ticket-Center ist wie folgt zu erreichen: Weidenstraße 2 (direkt an der B68 Richtung Osnabrück/Bielefeld gelegen), 33790 HalleWestfalen.


Redaktion
erstellt am 13.11.2008